Mentalcoach: Thiem ändert Meinung
Jetzt also doch! Woche für Woche kämpft Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem um den Anschluss an die Weltspitze. Neben personellen Änderungen in seinem engen Umfeld und wichtigen Adaptionen im Training hat der 29-Jährige zuletzt weitere wichtige Schritt gesetzt. Während der US-Open-Champion von 2020 eine Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer im März noch gänzlich ausgeschlossen hat („Man muss sich auf dem Court selbst helfen“), kam es nun zu einer Meinungsumkehr.
„Ich habe extern Hilfe genommen, was sehr gut war. Andererseits habe ich auch wieder angefangen, besser zu spielen, intensiver zu trainieren. Dann macht Tennis auch wieder mehr Spaß, wenn man besser spielt", sagte der Niederösterreicher am Sonntag bei einem Pressetermin vor dem Antritt beim ATP-250-Turnier in München und ergänzt: „Manche kommen besser damit zurecht, manche nicht. Ich sehe es entspannt. Wir Spieler schauen auf jedes Detail. Und der mentale Bereich ist ebenfalls einer, wo man sich verbessern kann, auf den man schauen muss."
In der bayrischen Landeshauptstadt schlägt Thiem erstmals seit 2016 auf. Dabei trifft der Lichtenwörther zum Auftakt auf den Franzosen Constant Lestienne, aktuelle Nummer 61. des ATP-Rankings. Österreichs Tennis-Ass geht voller Optimismus in die bevorstehende Turnierwoche. „Ich habe jetzt das endgültige Gefühl, dass alles in die richtige Richtung geht. Dass ich wieder sehr gut Tennis spiele."