Motivationsschub vor Debüt
Die österreichischen Leichtathlet:innen starten am Freitag, 2. August, in die Olympischen Bewerbe in Paris. Dort wird der Fokus natürlich auf die schnellsten Sprinter:innen der Welt liegen. Unter ihnen ist auch der Österreicher Markus Fuchs, mit einer persönlichen Bestleitung von 10,08 Sekunden über die 100 Meter.
Vor seiner Olympia-Premiere hatte der 28-Jährige noch mit einigen Auf und Abs zu kämpfen: „Ich hätte es mir etwas anders vorgestellt, vor allem weil die Vorbereitung auf die Sommersaison so gut gelaufen ist. Mit einigen Wettkämpfen bin ich sehr zufrieden, mit anderen weniger, es war aber meine stabilste Saison bisher.“
Die EM in Rom hat ihm mental jedoch zu schaffen gemacht, „das war in der Olympiasaison sicher nicht optimal. Jetzt ist aber wieder alles in Ordnung, wie man mit der Season's Best in Turku gesehen hat. Das hat mir viel Aufwind gegeben, dann kam leider die Viruserkrankung, die mir drei Wochen gekostet hat. Als die Olympia-Quali feststand, war das aber noch einmal ein richtiger Motivationsschub.“
Semifinale
Durch den Trainingsrückstand wird es laut Fuchs „sicher eine Überraschung, wie es in Paris funktionieren wird“. Sein Trainer Patrik Saile sieht das ähnlich: „Die Saison war für Markus nicht ganz einfach, auch mental. Das wichtigste Ziel, die Olympia-Qualifikation, hat er aber erreicht. Wir konnten uns in Zürich gut auf Paris vorbereiten.“
Das Ziel der beiden ist es, Saisonbestleistung zu laufen. „Darauf arbeiten wir hin, vielleicht kommt man damit ja eine Runde weiter, das wäre sehr cool“, sagt Saile. Sein Schützling Markus Fuchs kann den Wettkampf kaum erwarten: „Wir haben in der ganzen Vorbereitung so viel investiert, darauf kann ich mich verlassen und das Gefühl nehme ich auch mit. Ich bin also bereit und freue mich riesig, dass mein Traum Olympia wahr wird und ich mein Ziel Semifinale hoffentlich erreiche.“