„Ein mittelguter Tag“
Laura Farese und Matthäus Zöchling liegen nach dem ersten Tag der Europameisterschaft in der olympischen Nacra 17-Klasse an fünfter Position. Aufgrund von Leichtwindbedingungen konnten zum Auftakt nur zwei der geplanten drei Rennen absolviert werden. Das beste Einzelresultat des Duos vom Union Yacht Club Neusiedlersee war ein zweiter Rang. Für Donnerstag sind insgesamt vier Wettfahrten vorgesehen.
Am Mittwoch ist vor Palermo (ITA) die Europameisterschaft in der olympischen Nacra 17-Klasse gestartet worden. Von den geplanten drei Rennen konnten nur zwei durchgeführt werden – da der Wind nie mehr als neun Knoten erreichte. „Wir mussten gleich zu Beginn des Tages die ‚Race-Area‘ ändern, in unserer Bucht war überhaupt kein Wind“, richtet Steuerfrau Lara Farese aus. Die Flotte wurde dann eine Bucht weitergeschleppt, dort konnten bei fünf bis neun Knoten zwei Races absolviert werden. „Wir waren dann vor Mondello, das ist eine Bucht direkt hinter einem Berg – und deshalb hat der Wind in alle möglichen Richtungen gedreht. Es war relativ schwierig.“
Elf und zwei macht fünf
In den beiden Wettfahrten klassierte sich das Duo vom Österreichischen Segel-Verband auf den Rängen elf und zwei und liegt damit in der Gesamtwertung auf dem fünften Platz. „Es war ein mittelguter Tag. In der ersten Wettfahrt sind wir schlecht gestartet und dann war es ein ‚One Way-Rennen‘ – mit jedem Meter nach links hat man Boden verloren, wir konnten nicht mehr aufholen. Im zweiten Race war dann alles gut: der Start, die Seitenwahl und somit ein souveräner zweiter Platz“, skizziert die 24-Jährige.