Erstmals in den Top-10

Dorina und Ronja Klinger konnten sich durch einen fünften Platz beim Challenge-Turnier im mexikanischen Progreso im World-Ranking weiter verbessern und gehören erstmals zu den zehn besten Beach Volleyball-Paarungen der Welt: Im neu erschienen Ranking liegen sie auf Rang zehn.
„Das ist ein Megaerfolg. Man träumt davon, einmal zu den Top-10 zu gehören. Das erreicht zu haben, freut uns extrem. Für die Weltrangliste zählen die Ergebnisse der vergangenen zwölf Monate. Die Platzierung unterstreicht, wie solide wir spielen und wie stark wir 2024 waren. Wir bleiben fokussiert, wollen uns weiter stetig verbessern“, berichtet Dorina Klinger.
Für Schwester Ronja fühlt es sich „surreal“ an. Top-10 sei der Lohn für die harte Arbeit, Resilienz und Konstanz auf hohem Niveau. „In den vergangenen zwei Jahren ist unglaublich viel weitergegangen. Ich bin sehr, sehr stolz aufs ganze Team. Bei der Bewertung des Rankings darf man aber auch nicht außer Acht lassen, dass es diese Saison sehr viele neue Paarungen auf der Tour gibt.“
Ab Mittwoch sind die Klingers beim ersten Elite-Turnier der neuen Volleyball World Beach Pro Tour-Saison in Quintana Roo – nur wenige Autostunden von Progreso entfernt – im Einsatz. Sie treffen zum Auftakt auf Tanja Hüberli/Leona Kernen. Die Schweizerinnen standen am Sonntag im Progreso-Finale, Hüberli gewann 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris die Bronzemedaille. Dorina Klinger: „Es ist kein einfaches Los. Wir müssen voll fokussiert und mit einem guten Gameplan ins Match gehen, auf unserem Top-Level spielen. Dann wird es auch für die Schweizerinnen schwierig.“
Das neugebildete Duo Christoph Dressler/Philipp Waller belegte am Sonntag in Progreso den starken vierten Platz, schrammte nur um Haaresbreite an einer Medaille vorbei. In Quintana Roo müssen sie wie die Youngsters Timo Hammarberg/Tim Berger in die Qualifikation. Es gilt, eine Runde zu überstehen.
Anders als noch in der vergangenen Saison spielen 2025 bei Elite-Turnieren nicht 16, sondern 24 Teams im Main Draw. In der Gruppenphase kommt heuer das „Modified-Pool-Play“-Format anstelle des „Round-Robin“-Formats zur Anwendung.