„Fahrfehler darf nicht passieren“
Das ÖSV-Team konnte am Sonntag beim zweiten Weltcuprennen in Veysonnaz (SUI) in die Vergabe der Podestplätze nicht eingreifen. Als bester Österreicher landete Tristan Takats als Dritter seines Viertelfinal-Laufs im Endklassement auf dem zehnten Rang. Für den Niederösterreicher, der im Vorfeld der Bewerbe in der Schweiz mit einer schweren Erkältung zu kämpfen hatte, war es zugleich das beste Resultat in der laufenden Saison.
„Wenn man bedenkt, dass ich in den vergangenen Tagen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, war das heute ein kleiner Schritt nach vorne. Der Fahrfehler im Viertelfinale, den ich bei einer Welle eingebaut habe, darf mir aber trotzdem nicht passieren. Danach habe ich zwar noch versucht, den Anschluss nach vorne zu finden, das ist mir aber nicht gelungen. Es waren an diesem Wochenende aber auch ein paar gute Sachen dabei, die mich für die kommenden Rennen optimistisch stimmen“, sagte Tristan Takats.
Als Vierter seines Viertelfinal-Heats belegte Johannes Aujesky als zweitbester Österreicher Platz 16. Val-Thorens-Sieger Adam Kappacher verpasste im Achtelfinale in einem Fotofinish den Aufstieg in die Runde der letzten 16 und wurde 20. Christoph Danksagmüller (36.), Moritz Opetnik (42.) und Nicolas Lussnig (DNF) kamen über die Qualifikation nicht hinaus.
Bei den Herren siegte der Franzose Youri Duplessis Kergomard vor dem Schweden David Mobärg sowie den beiden Kanadiern Jared Schmidt und Reece Howden. Bei den Damen triumphierte wie tags zuvor die Kanadierin Marielle Thompson vor der Deutschen Daniela Maier, der Schweizerin Fanny Smith und India Sherret (CAN).
Die Skicrosser:innen reisen nun zur nächsten Weltcupstation ins italienische Val di Fassa weiter, wo am kommenden Samstag und Sonntag wie in Veysonnaz zwei Rennen ausgetragen werden.