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„Mehr als erwartet“

Donnerstag, 27. Februar 2025

Die Japanerin Yuna Kasai hat überraschend die erste Goldmedaille der Nordischen Kombination bei der Ski-WM in Trondheim gewonnen. Nach einem dritten Platz im 5-km-Massenstart sicherte sie sich mit einem Sprung auf 96,5 Meter den Sieg und verwies die favorisierte Norwegerin Gyda Westvold Hansen auf Rang zwei. Ihre Zwillingsschwester Haruka Kasai komplettierte mit Bronze den japanischen Erfolg. Die deutschen und norwegischen Saisondominatorinnen Nathalie Armbruster und Ida Marie Hagen belegten die Plätze sechs und zehn.

Beste Österreicherin wurde Lisa Hirner auf Platz sieben. Nach einer krankheitsbedingten Pause zeigte sie eine deutliche Leistungssteigerung und verbesserte sich auf der Schanze um sieben Plätze. „Es sind ein bisschen gemischte Gefühle. Im Vordergrund steht, dass ich echt happy bin mit dem Rennen heute. Der Sprung war ganz solide, aber nicht das, was ich mir erhofft habe“, sagte Hirner. Trotz der verpassten Medaille zog sie eine positive Bilanz: „Im Großen und Ganzen war es trotzdem mehr, als ich mir erwartet hatte nach dieser Vorbereitung. Es passt schon, aber bei der WM zählen die ersten drei. Dort bin ich heute bei Weitem nicht hingekommen. Also gibt es noch was zu arbeiten.“

Annalena Slamik überzeugte mit dem weitesten Sprung des Tages (100,5 m), konnte ihre Leistung jedoch in der Loipe nicht umsetzen und wurde 14. „Der Sprung war echt lässig, der hat mir richtig gut gefallen. Mit dem Springen kann ich definitiv zufrieden sein“, sagte sie. Ihr Laufresultat sah sie jedoch kritisch: „Aber ich weiß, dass Springen definitiv meine bessere Disziplin ist.“

Claudia Purker landete direkt hinter Slamik auf Platz 15 und zeigte sich unzufrieden mit ihrem Sprung auf 91,5 Meter: „Irgendwie ist gerade der Topfen drinnen auf der Schanze. Ich tue mir gerade echt schwer. Ich bin in einer super Form hergereist. Keine Ahnung. Da wäre heute viel möglich gewesen. Aber so natürlich nicht, wenn ich so hüpfe.“

Die 16-jährige WM-Debütantin Katherina Gruber belegte Rang 22 und zog eine positive Bilanz: „Mein Sprung ist mir gut gelungen, finde ich.“ Besonders die Erfahrung sei für sie wertvoll gewesen: „Ich war schon sehr nervös, aber es ist mir trotzdem ein guter Sprung gelungen. Es war ein stressiger Tag, aber sehr cool.“

Am Freitag steht bereits der Mixed-Bewerb auf dem Programm, bei dem Österreich mit Hirner, Purker, Johannes Lamparter und Stefan Rettenegger antritt.

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(Instagram)

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